Hallo, meine lieben Kinder!
Und jetzt werden wir über das Element Erde sprechen, das ebenfalls einen bedeutenden Einfluss auf die zwischenmenschlichen Beziehungen hat.
Im Gegensatz zu den anderen Naturelementen hängt es eher mit der geistigen Komponente der Kommunikation zusammen.
Und das spiegelt sich ebenfalls in eurer Sprache wider.
Erinnert euch einmal auf solche Ausdrücke wie „ein bodenständiger Mensch“, „weltliche Dinge“, „irdische Freuden“.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Einstellung des Menschen zum Leben.
In diesem Fall ist die Bedeutung des Wortes „irdisch“ gleichbedeutend mit Wörtern „materiell“, „praktisch“, „vernünftig“.
In der dreidimensionalen Welt werden diese Eigenschaften eines Menschen keineswegs als negativ angesehen, sondern im Gegenteil als durchaus respektwürdig.
Das bedeutet, dass derjenige, der diese Eigenschaften hat, „fest auf dem Boden steht“ und nicht irgendwo in den Wolken schwebt.
Die Gespräche solcher Menschen beschränken sich ausschließlich auf materielle – praktische – Dinge, und alles, was darüber hinausgeht, interessiert sie nicht und ruft nur Verärgerung bei ihnen hervor.
Geistigkeit ist für sie ein sehr abstraktes Konzept, da es immateriell und daher ungreifbar und übersinnlich ist.
Wie kann ein geistig entwickelter Mensch das Element Erde in sich selbst ausbalancieren, damit die Kommunikation mit anderen Menschen harmonisch und energetisch ausgeglichen ist?
Zuallererst sollte man materielle Dinge nicht verachten bzw. sie nicht als unwürdig eines Gesprächs betrachten.
Sie sind Teil eures Lebens und bereiten euch oft Freude und Vergnügen.
Dazu gehören schöne Gegenstände, leckeres Essen, euer Lieblingsauto, mit dem ihr spannende Reisen unternehmt.
Sie zu genießen ist keine Sünde, kein Zeichen der Bodenständigkeit, solange sie nicht zum Selbstzweck werden.
Und das ist dann der Fall, wenn EURE GANZE AUFMERKSAMKEIT nur auf sie gerichtet ist und ihr über nichts anderes sprechen könnt.
Wenn zum Beispiel bodenständige Menschen von ihrem Urlaub berichten, erzählen sie ausschließlich über ihre leiblichen Freuden, die ihnen als einzige in Erinnerung geblieben sind.
Andere – geistig entwickelte – Menschen erwähnen diese zwar, aber legen den Schwerpunkt ihrer Erzählung auf völlig andere Dinge.
Für sie sind die Schönheit der Natur und die Energie des Ortes, den sie besucht haben, das Wichtigste.
Sie erzählen über ihre Empfindungen, über die Erfahrung der Kommunikation mit unbekannten Menschen, ihre Kultur und Traditionen.
Kurzum, ihre Erzählung ist ausgewogen: Die irdischen Freuden verbinden sich auf organische Weise mit den neuen geistigen Erfahrungen, die sie auf dieser Reise gewonnen haben.
Wieder andere lassen den materiellen Aspekt ihrer Reise komplett außer Acht und erzählen nur von erhabenen Dingen, die damit verbunden sind.
In diesem Fall kommt es zur Verlagerung des Schwerpunktes in Richtung der geistigen Komponente ihrer Reise, und es ist durchaus möglich, dass sie dies absichtlich tun, um ihre Überlegenheit über alles Irdische, Materielle zu demonstrieren.
Natürlich spielt auch hier die Energie, die ein Mensch während seiner Erzählung ausstrahlt, die Hauptrolle.
Wer feinfühlig ist und die Energie seines Gesprächspartners wahrnehmen kann, nimmt sofort Falschheit oder Künstlichkeit wahr. Er spürt, dass der Mensch unehrlich ist und sein Wunschdenken als Realität ausgibt.
Das kommt ziemlich oft vor, inbesondere in der Anfangsphase der geistigen Entwicklung, wenn ein Mensch anderen seine Fortschritte auf dem Weg der eigenen Vervollkommnung demonstrieren will.
Also, meine Lieben, versucht, in allem ein gesundes Maß zu wahren, betrachtet irdische Freuden nicht als etwas Sündhaftes, aber messt ihnen nicht zu viel Bedeutung in eurem Leben bei.
Das Wichtigste ist ja, immer ehrlich zu sich selbst zu sein, was der Schlüssel zu harmonischen Beziehungen zu anderen ist.
An dieser Stelle werden wir heute aufhören.
Euer euch unendlich liebender Vater Absolut hat zu euch gesprochen.
Empfangen von Marta am 16. Juli 2022
Quelle: https://vozrojdeniesveta.com/okno-v-novyy-mir-zemlya-i-nebo/